Qualmende Motoren, jubelnde Massen und Anspannung bis unter die Haaresspitzen - so war es auch in diesem Jahr auf dem Stadtkurs von Monaco, den 15 verwegene Rennfahrer mit ihren Boliden in Angriff nahmen. Beim Formula D-Turnier auf dem 9. saarländischen Spielewochenende in der Jugendherberge Homburg sah man sowohl den Gewinner des Vorjahres, Jan Bremges, als auch einige neue Herausforderer am Start.

Das Feld wurde in zwei Gruppen eingeteilt, die sodann in ihrem Rennen die schnellsten vier ermitteln sollten. Das Saisonfinale der Schnellsten würde dann auf dem traditionellen Hockenheimring gefahren werden, der für seine rasante Streckenführung ebenso wie für seine gefährlichen Kurven kurz vor der Zielgerade bekannt ist.

Im ersten Vorrundenrennen mit acht Fahrern lichteten sich sehr schnell die Reihen auf den Straßen Monacos. Dem hohen Starttempo musste Anna Rybe als erste Tribut zollen und in einer Rechtskurve kam für sie das Aus. Doch auch Tobias Lang, Hermann Altmeyer und Timo Kalker hatten ihre Wagen überschätzt und bekamen die Zielflagge nicht zu Gesicht. So hieß es in diesem Rennen also nur, das Ziel zu erreichen, um im Finale teilnehmen zu können. Dem Titelverteidiger Jan Bremges gelang es schließlich, sich als Bester in die Siegerliste einzutragen und alle anderen abzuhängen. Ebenfalls auf dem Treppchen landeten Jens Götz und der Formula Dé-Crack Jörg Janotte, seines Zeichens Besitzer aller Spielpläne der alten Ausgabe des weltberühmten Rennspiels. Als Vierter rettete sich Rolf Kühl ins Ziel und qualifizierte sich damit ebenfalls noch für das Finale.

Das zweite Vorrundenrennen startete etwas langsamer - vielelicht auf Grund der schlechten Sichtbedingungen auf Grund des einsetzenden Regens? Dafür wurde es am Ende richtig spannend. In die vorletzte Kurve fuhr der Führende Michael Behr zu verwegen hinein, nur um sich am Ende im grünen Rasen wieder zu finden - das Rennen war für ihn somit gelaufen. Den Sieg sicherte sich dann ungefährdet die Nachwuchsrennfahrerin Kerstin Kühl vor Josefine Kühl und Oliver Kühl - damit also drei Starter der großen Rennfahrerfamilie Kühl auf de Podestplätzen. Auf Rang vier qualifizierte sich Samira Kämmler noch für das Finalrennen. Die Folgeplätze gingen an Andreas Kuhlmann und Stefan Kühl, der sich somit als einziger des Kühl-Clans nicht für das Finale qualifizieren konnte.

Für Oliver Kühl, der der Rennanspannung Tribut zollen musste, rückte Andreas Kuhlmann ins Finale nach. Der Start glückte auf dem Hockenheimring auf Anhieb und unter Reifenquietschen ging es rasant ins Rennen. Ein erbitterter Kampf um die besten Plätze in den Kurven überraschte den Titelverteidiger Jan Bremges: In der Mobil 1-Kurve kam es zu einer Kollision und sein Wagen blieb mit einem irreparablen Schaden liegen. Josefine Kühl sollte dann die nächste sein, die das Feld verlassen musste. Mit Höchsttempo fuhr sie im 5. Gang in die Südkurve - und flog folgerichtig von der Bahn ins Grün.

Der restliche Fahrererpulk näherte sich schnell dem Ziel. Dort hatte der Profi Jörg Janotte relativ leichtes Spiel und wurde als Erster von der Zielflagge begrüßt. Auf Rang zwei folgte dann Kerstin Kühl, in der eine wirkliche Nachwuchsfahrerin zu stecken scheint. Den dritten Platz auf dem Podest sicherte sich Jens Götz. Auf den Rängen landeten Rolf Kühl, Samira Kämmler und Andreas Kuhlmann. 

Erleichtert und zufrieden durften sich die Bestplatzierten über die Siegprämien freuen, die vom Asmodeé Verlag zur Verfügung gestellt wurden. 

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